Gestern hatte ich wieder eine Erfahrung der besonderen Art: Für das Kopieren der Daten von Threema von einem alten Android-Smartphone auf ein neues Android-Smartphone musste die Threema-Backupdatei vom lokalen Windows11-PC auf das neue Smartphone hochgeladen werden. Naja, schnell mal das USB-Kabel angeschlossen, auf “Dateiübertragung / Android Auto” umgestellt, damit das Gerät im Windows Explorer angezeigt wird und dann halt die 1,6GB große ZIP-Datei in den DCIM/Camera-Ordner ziehen. Ja, so einfach könnte es laufen… wenn nicht die folgende Meldung erscheinen würde:
Das Element kann nicht kopiert werden.
Das Gerät reagiert nicht mehr, oder die Verbindung wurde getrennt.
Im Internet findet man dazu nicht funktionierende Tricks, wie zum Beispiel dass man zunächst die USB-Verbindung am Smartphone wieder zurückstellen sollte, oder dass man PTP als Übertragungstyp verwenden soll. Alle diese Versuche haben bei mir nicht gefruchtet.
Die Lösung indes ist recht einfach:
- Die Datei auf dem lokalen Rechner umbenennen und eine zusätzliche Endung “.jpg” vergeben.
- Die Datei auf das Smartphone kopieren – das klappt jetzt ohne die unsinnige Fehlermeldung.
- Auf dem Smartphone die Datei umbenennen und das “.jpg” am Ende wieder weg machen.
Fertig.
Wenn das eine Sicherheitsfunktion sein sollte, dann ist sie völlig unbrauchbar: Jede Malware wird diesen Workaround in 10 Sekunden implementiert haben. Das Umbenennen auf beiden Seiten dauert dauert weniger als eine halbe Millisekunde — jeder Benutzer, der das aber machen muss, ist erfolgreich maximal genervt von diesem Schwachsinn.